Fort- und Weiterbildungsangebote an der Fakultät für Sozialwesen

Kontaktstudium „Angewandte Gerontologie“ KONTAGE (Kursreihe 10)

Das Kontaktstudium ist eine praxisorientierte Hochschulweiterbildung. Zielsetzung ist die anwendungsorientierte Vermittlung von Forschungsergebnissen vieler Wissenschaftsbereiche, die sich mit Fragen des Alterns befassen und ihre praktische Umsetzung in zahlreiche Bereiche der Arbeit mit alten Menschen, insbesondere der Gerontopsychiatrie.

Die Teilnehmer/innen des Kontaktstudiums sollen durch sachliche und persönliche Auseinandersetzung mit den allgemeinen und speziellen gerontologischen Informationen Verständnis und Handlungskompetenz für gesellschaftliche und individuelle Fragen des Alterns erwerben sowie die Verbindung zum eigenen Arbeitsfeld herstellen.

In Ergänzung zum Kontaktstudium können beim Vorliegen entsprechender individueller Voraussetzungen im Rahmen des Verbundmasters „Zukunft Alter: Angewandte Gerontologie“ an der Katholischen Hochschule Freiburg weitere auf Gerontologie bezogene wissenschaftliche Weiterbildungen absolviert werden.

Dauer:Oktober 2022 bis Februar 2024
Anmeldeschluss:15. August 2022
Ausbildungsort:Hochschule Mannheim, Gebäude C
Kosten:4.200 Euro plus 300 Euro Anmeldegebühr
Anmeldung und Informationen über:

Prof. Dr. Martina Schäufele,
Hochschule Mannheim, Fakultät für Sozialwesen
(Tel. 0621/2926082) oder e-mail: m.schaeufele@hs-mannheim.de

Ingrid Hendlmeier
(Tel. 0621/2926079) oder e-mail: i.hendlmeier@hs-mannheim.de

Anmeldung

ergänzende Informationen auf folgenden Seiten:
www.angewandte-gerontologie.de
www.zukunft-gerontologie.de

Vormundschaft und Pflegschaft 

Rechtlicher Rahmen, Fachliche Anforderungen, Handwerkszeug. Weiterbildung in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. 

Wer zum Vormund oder Pfleger/in bestellt wird, trägt von diesem Zeitpunkt an Verantwortung für ein Kind oder einen Jugendlichen und für dessen Entwicklung. Dieser Verantwortung nach zu kommen, ist häufig ein schwieriger Weg mit vielen Versuchen und geduldigen Wiederholungen. Kinder und Jugendliche, die einem Vormund bzw. einer Pfleger/in anvertraut werden, haben in aller Regel eine Vorgeschichte von Schwierigkeiten und Belastungen, brauchen jedoch gerade die Konzentration auf ihre Fähigkeiten und Stärken. Die Palette an Fragestellungen und Problemen, die sich dabei für den Vormund ergibt, ist groß. Vor diesem Hintergrund vermittelt die Weiterbildung Kenntnisse und Fähigkeiten, die Vormünder und Pfleger/innen in ihrer Rolle als Planer/innen und Gestalter/innen stärken sollen. Ziel ist die Befähigung, Verantwortung für Kinder und Jugendliche wahrzunehmen und in vielen Bereichen Entscheidungen zu treffen, ohne auf jedem Gebiet Fachmann oder Fachfrau sein zu können. Im Rahmen der Weiterbildung werden Kenntnisse zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Vormundschaft / Pflegschaft vermittelt, wird die Möglichkeit zur systematischen Reflexion und Gestaltung der Rolle des Vormunds zwischen vielen anderen Beteiligten geboten, wird Handwerkszeug zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen, zu häufig auftretenden Themen und einem ressourcen-orientierten Umgang entwickelt, ferner werden Methoden und Möglichkeiten zur Überprüfung der Qualität der Arbeit als Vormund  / Pfleger/in angeboten. Im Zentrum der Weiterbildung steht bei der Erarbeitung aller Themen, Kenntnisse und Fähigkeiten immer die Frage nach Wunsch, Wille und Wohl des Kindes / Jugendlichen. Nähere Informationen: b.hoffmann@hs-mannheim.de